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November 2014

Neben mehreren Restaurierungsprojekten von Diesel- und Benzol-/Benzin-Lokomotiven bestimmen die Dampflokomotiven Lok 12, Henschel Riesa, Lok 13 Orenstein & Koppel Mallet und die Lok 18 Orenstein & Koppel das Geschehen in der Werkstatt. Die Achsen von Lok 12 wurden in einer Dreherei bearbeitet und der Rahmen wurde gestrahlt. Die Achsen der Mallet wurden ausgebaut und für den Transport zu einer Fachfirma vorbereitet. Der Kessel von Lok 18 wurde für eine Wasserdruckprobe vorbereitet.

Auch beim Gleisbau können große Fortschritte gemeldet werden. Das neue Bahnsteiggleis einschließlich neu gebauter Kreuzung wurde montiert.

 

Oktober 2014

Für den Gleisbau wurden Schienenprofile S18 verwendet, die teilweise mit der elektrischen Gleisbiegemaschine Nr. 601 gebogen und auf Stahlschwellen montiert wurden. Gemeinsam mit vier für den Einbau vorbereiteten Weichen wurden die Gleisjoche verlegt. Der Gleisschotter wurde mit Hilfe des Radladers eingebaut und mit der Gleisstopfmaschine Giragr BR-100 Nr. 606 sowie den Druckluftstopfgeräten von Hand verdichtet. Erste Probebelastungen erfolgten.

 

September 2014

Immer mehr Oldtimerfahrzeuge und immer mehr Besucher, das ist die erfolgreiche Bilanz des 21. Oldtimertreffens von Straßen- und Schienenfahrzeugen im Rebstockpark. Eine Veranstaltung, die einzig durch das Frankfurter Feldbahnmuseum organisiert wird und weitestgehend mit eigenem Personal betrieben wird. Inzwischen sind es nahezu 600 Straßenoldtimer und ca. 5.000 Besucher und es ist inzwischen eines der bedeutenden Oldtimertreffen im Rhein-Main-Gebiet. Der Rebstockpark und das Aufeinandertreffen von Straßen- und Schienenoldtimern animieren viele Oldtimerfreunde zu einem gemütlichen Verweilen. In diesem Jahr haben wir am Sonntag eine Ausfahrt zum Horex-Museum in Bad Homburg angeboten. Die Pendelfahrten mit einem historischen Bus zum Verkehrsmuseum in Schwanheim wurden am Sonntag sehr gut genutzt. Im Verkehrsmuseum wurde das 30-jährige Bestehen des Frankfurter Verkehrsmuseums gefeiert.

 

August 2014

Durch die Fertigstellung mehrerer Restaurierungsprojekte von Fahrzeugen sind wieder Kapazitäten für den Gleisbau frei. In der 1. Augustwoche 2014 wurde eine Bauwoche durchgeführt. Dazu haben wir uns einen Bagger gemietet, Betonplatten ehemaliger Kleingartenhütten in der zukünftigen Durchfahrt zum Rebstockgelände abgebrochen und neben der Gleistrasse zur Halle 3 auch noch einen zusätzlichen Kabelgraben ausgehoben der die Gleisanbindung zur Halle 3 kreuzt und. Ein Kabelschacht im Bereich der zukünftigen historischen Werkstatt wurde gesetzt, Leerrohre wurden verlegt und der Kabelgraben konnte wieder verfüllt werden.

 

Juli 2014

Nachdem die beiden Dampflokomotiven 11 und 16 bis auf wenige Restarbeiten fertiggestellt sind, wurden in der Werkstatt wieder Kapazitäten für die Restaurierung von zwei weiteren Lokomotiven frei. An der Benzinlokomotive B1, Baldwin 49581/1918 Typ HP50, wurden Motor und Getriebe von der Blechverkleidung befreit, so dass mit ersten Arbeiten am Motor begonnen werden konnte. Die Lok 12, Henschel 28024/1948 Typ Riesa, wurde komplett zerlegt, der Kessel vom Fahrwerkrahmen gelöst und die Achsen wurden ausgebaut.

 

Juni 2014

In der Fahrzeugwerkstatt erfolgten Optimierungs- und Restarbeiten an den beiden Dampflokomotiven Lok 11 und Lok 16. Der Holzkasten-Kipplorenzug wurde auf 6 Exemplare erweitert und wurde erstmals im Rebstockpark eingesetzt. Für den Gleisanschluss zur Halle 3 wurden Vorbereitungen getroffen. Das Baufeld wurde freigeräumt und weitere Weichen aufgearbeitet.

 

Mai 2014

Am 1. Mai 2014 war es soweit: Lok 11, Jung 10137/1952 Typ HF110C, wurde erstmals angeheizt. Mehrere Probefahrten wurden durchgeführt. Bis zur endgültigen Inbetriebnahme sind noch einige Restarbeiten und der Endanstrich zu erledigen.

Der Modellbau-Tag im Frankfurter Feldbahnmuseum war in Verbindung mit dem 12. Tag der Frankfurter Verkehrsgeschichte sehr erfolgreich. Mit dem Kombiticket und dem Dampfzug der Historischen Eisenbahn Frankfurt erstreckte sich die Veranstaltung in diesem Jahr bis zum Bahnbetriebswerk der Museumseisenbahn Hanau.

Das Feldbahnfest 2014 stand unter dem Motto "100 Jahre Brigadelokomotive HF 312". Aus diesem Anlass wurde im Rebstockpark am 30. Mai eine "Preußische Heeresfeldbahnübung" präsentiert. Hierzu wurden zwei weitere Brigadewagen in Betrieb genommen. Der Brigadewagen Nr. 509 wurde restauriert und mit Bordwänden ausgestattet, der Brigadewagen Nr. 510 wurde mit Rungen ausgestattet. Den Fahrbetrieb unterstütze die Gastlokomotive "HF 945" des Feld- und Grubenbahnmuseums Fortuna. In der Halle 2 wurde eine ausführliche Dokumentation zum Thema "Feldbahnen im Dienste des Militärs" gezeigt.

 

April 2014

Neben den Restaurierungsprojekten in der Fahrzeugwerkstatt nahmen im Frühling auch die Arbeiten in den Freianlagen zu. Für die Gleisverbindung zur Halle 3 wurden weitere Weichen aufgearbeitet. Die Räumung der neuen Durchfahrt zum Rebstockpark konnte weitestgehend abgeschlossen werden.

 

März 2014

Am 21. März 2014 wurde Lok 16, Orenstein & Koppel 11073/1925, angeheizt und einige erfolgreiche Probefahrten durchgeführt. Nun folgen der Endanstrich und wenige Restarbeiten.

Im März 2014 stimmte die Versammlung der Aktiven mit großer Mehrheit einer Integration der "Feldbahnsammlung Felten" in das Frankfurter Feldbahnmuseum zu. Somit wird unsere Sammlung durch eine Orenstein & Koppel Dampflokomotive, 12 betriebsfähige Diesellokomotiven unterschiedlicher Bauart, einer Akkulokomotive, einer Vielzahl von Feldbahnwagen, Gleismaterial sowie weiterem Zubehör erheblich ergänzt.

 

Februar 2014

Die Dampflokomotiven Lok 11, Jung 10137/1952 Typ HF110C, und Lok 16, Orenstein&Koppel 11073/1925, wurden soweit fertig gestellt, dass ein erstes Anheizen und Probefahrten nach der vergeblich erwarteten Frostperiode bald möglich sein wird. Der noch fehlende Endanstrich wird erst nach der Inbetriebnahme erfolgen.

Von der BAW in Michelstadt im Odenwald konnte die zweite fertiggestellte Holzkasten-Kipplore zum FFM transportiert werden. Auch die dritte, eine gebremste Holzkasten-Kipplore, ist fertiggestellt und wird bald folgen. Eine vierte Holzkasten-Kipplore wurde inzwischen beauftragt. Mit dem Strüver-Schienenkuli Nr. 27 wurde mit einem weiteren Restaurierungsprojekt begonnen. Für die Anbindung der Halle 3 an das Gleisnetz wird zurzeit eine weitere Weiche restauriert.

 

Januar 2014

Mit „Feldbahndampf und Glühwein“ starteten wir wieder erfolgreich in das neue Jahr. Im Einsatz waren Lok 14, D3, D20 und E1. Auch das HR-Fernsehen nutze diesen Sonntag und schickte ein Filmteam für eine kurze Sendung in der Hessenschau. Erstmals wurde der Ertmer-Eimerbagger den Besuchern im FFM vorgeführt.

Der milde Winter erlaubte eine kontinuierliche Arbeit an unseren verschiedenen Bau- und Restaurierungsprojekten: Dampflokomotiven, Diesellokomotiven, Benzollokomotive, Handhebeldraisine, Pechot-Artilleriewagen und Brigadewagen. In der Halle 3 wurden Streifenfundamente und Sockel an der Nordwand betoniert.

 

Dezember 2013

Während des Fahrtages im Dezember reiste der Nikolaus in den Dampfzügen durch den Rebstockpark. Für etwa 250 Kinder hatte er eine kleine Gabe in seinem Sack - ein schöner Jahresausklang.

Auch in den Wintermonaten wird in unserer Werkstatt an den beiden Dampflokomotiven Lok 11 Jung HF110C und Lok 16 Orenstein&Koppel En2t sowie an den Diesellokomotiven D11 LKM Ns2f, D16 DEMAG ML15, D22 Deutz OMZ 122, D23 Gmeinder HF50B gearbeitet. Weiterhin sind die Benzollokomotive B2 Oberursel, die Handhebeldraisine Nr. 24 sowie der Artilleriewagen Nr. 514 Bauart Pechot in der Aufarbeitung. Bei der Firma Lonkwitz in Wetzlar-Nauborn wurden die Stahlbauarbeiten am Brigadewagen Nr. 509 fertig gestellt, nun wird die Holzausfachung folgen.

 

November 2013

Mit dem Lampion-Fahrtag beginnt im Frankfurter Feldbahnmuseum die Saison in der kalten Jahreszeit. Die Aktivitäten in den Außenanlagen werden deutlich reduziert und die Arbeiten konzentrieren sich auf die Fahrzeugwerkstatt, auf das Archiv und auch auf den Modellbau.

In der Fahrzeugwerkstatt ist das Zusammenkuppeln von Lok 11 und dem Schlepptender hervorzuheben. Nun ist die Lok vom Typ HF110C mit dem Tender wieder vereint und kann fertig gestellt werden. Ein erstes Anheizen wird mit dem Ende der Frostperiode angestrebt. Gemeinsam mit der Lok 16 En2t Orenstein und Koppel die ebenfalls in den Wintermonaten fertiggestellt werden soll.

 

Oktober 2013

Von der Vielzahl der Fahrzeuge, die in der Werkstatt zeitgleich restauriert werden, zeigen wir beispielhaft ein Foto der Lok 16, En2t Orenstein&Koppel 11073/1925.

Neben den Arbeiten in der Fahrzeugwerkstatt standen in den Außenanlagen einige Aktivitäten im Vordergrund. Die Fläche für provisorische Abstellgleise parallel zu Halle 3 wurde geräumt und erste Gleisjoche ausgelegt. Der Ertmer Eimerkettenbagger, Baujahr 1950, der Feldbahnsammlung Felten wird zeitweilig im Frankfurter Feldbahnmuseum ausgestellt. Die Montage erfolgte bereits.

 

September 2013

In diesem Jahr haben wir bereits das 20. Oldtimertreffen Straße-Schiene im Rebstockpark veranstaltet. Diese Veranstaltung wird immer beliebter bei Oldtimer-Chauffeuren und Besuchern. An beiden Tagen haben wir über 500 Oldtimer-Fahrzeuge im Rebstockpark gezählt. Erfreulich war auch die vergleichsweise hohe Anzahl von Nutzfahrzeugen. Wir sind inzwischen ein fester Bestandteil der Oldtimerszene.

Eine weitere herausragende Veranstaltung war der 11. Tag der Frankfurter Verkehrsgeschichte in Zusammenarbeit mit der Historischen Eisenbahn Frankfurt und der Historischen Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main. Mit einem Kombiticket konnte man in historischen Bussen und Straßenbahnen alle drei Veranstaltungsorte erreichen und besichtigen.

 

August 2013

Die Sommerpause der Fahrsaison wurde für Gleisbauarbeiten genutzt. Mehrere Holzschwellen wurden ausgetauscht. Für die Gleisstopfarbeiten wurde erstmals die neue Gleisstopfmaschine CFG BR-100 mit voller Zufriedenheit getestet. In diesem Zusammenhang wurde die endgültige Kabeltrasse zur Halle 2 verlegt. Anschließend konnte im Anbau der Halle 2 die Verkabelung fertiggestellt werden. Eine Grundvoraussetzung für den Aufbau der neuen Ausstellung ist nun erfüllt.

Die Feldbahnjugend verbrachte einen erheblichen Anteil der Sommerferien im Museum und konnte die Arbeiten an einigen Fahrzeugprojekten vorantreiben. Unteranderem wurde mit dem Wiederaufbau der Handhebeldraisine begonnen.

 

Juli 2013

Beim Sommer-Fahrtag wurden außer der Dampflokomotive Nr. 1 sieben Diesellokomotiven und die Akkulokomotive vor mehreren Zügen eingesetzt. Mit einer Sonderausstellung wurde der 100jährige Geburtstag unserer Benzollokomotive B2, Oberursel 6095/1913, gefeiert. Die 90 Jahre alte B3, Deutz-Oberursel 6454/1923, wurde mehrmals angekurbelt und führte ein paar Demonstrationsfahrten im Gleisvorfeld durch. Ein besonderes Ereignis war der Besuch unseres aktuellen Oberbürgermeisters, Herrn Peter Feldmann. Es war ein rein privater Besuch des Oberbürgermeisters mit Familie und Freunden. Die Fahrzeugwerkstatt konnte ein schönes Ergebnis präsentieren: Dampflokomotive Nr. 6, Henschel 24011/1939Typ Fabia, konnte nach zweijährigem Aufenthalt in der Fahrzeugwerkstatt erstmals wieder angeheizt werden. Auch die Arbeiten an den Dampflokomotiven Nr. 11, Jung 10137/1952 Typ HF110C, und Nr. 16, Orenstein & Koppel 11073/1925, kommen gut voran.

 

Juni 2013

Mit der Sonderausstellung "Forst- und Landwirtschaftsbahnen" zum Feldbahnfest wurde ein Thema aufgegriffen, das im Frankfurter Feldbahnmuseum nicht nur durch zahlreiche Dokumente und Fotos, z.B. von der Waldbahn von Sprendlingen nach Claraberg am Main (1902 bis 1926), sondern auch durch Originalfahrzeuge im Betrieb präsentiert werden kann. Der eigentliche Star der Veranstaltung war „Sultan“ der französische Percherons-Schimmel von der Fuhrhalterei Bauer in Hanau. Neben dem Landwirtschaftswagen und den Drehschemelwagen, beladen mit Stammholz, zog der Schimmel auch einen Sommerwagen für die Personenbeförderung. Neben der Begeisterung der vielen Fotografen war auch das Interesse vieler Familien mit Kindern bemerkenswert. Für den Personenzug waren die die Dampflokomotiven Nr. 1, 2 und 3 angeheizt. Mit dem Weserhütte Tieflöffel-Seilzugbagger und der mobilen Feldbahnanlage nahmen wir am 5. Historischen Kipper- u. Baumaschinentreffen in den Kiesgruben von Flörsheim-Weilbach teil. In diesem Jahr ergänzte ein Ertmer-Eimerkettenbagger Baujahr 1950 und einer Diema DL6 der Feldbahnsammlung Felten unseren Feldbahnbetrieb.

 

Mai 2013

Der Mai-Fahrtag begann zunächst sehr ruhig. Die Bombenentschärfung auf einer Baustelle in unmittelbarer Nähe zum Rebstockpark hemmte die Besucher. Am Vormittag wurde Lok 3 Decauville 648/1912 mit zwei Rübenwagen als stilechte französische Garnitur eingesetzt. Am Nachmittag war der Heeresfeldbahnzug für höhere Fahrgastkapazitäten erforderlich.

Beim Bahnhofsfest in Königstein waren wir wieder mit unserem Infostand sowie der Hatlapa-Kleindiesellokomotive S20 und zwei Personenloren vertreten.

In der Werkstatt zeigt Lok 6 Henschel Fabia 24011/1939 große Fortschritte. Das Führerhaus wurde montiert und ein Großteil der Rohrleitungen wurde ebenfalls montiert.

Als Neuerwerbung traf die Henschel Riesa 28024/1948 ein, sie wird als Lok 12 geführt. Die Maschine stand zuletzt als Denkmal bei der Museumseisenbahn Hamm.

Nachtrag: Bereits im Januar traf eine weitere Neuerwerbung ein. Die Maffei 4134/1924 mit der Achsfolge Dn2 hat Gölsdorf-Achsen und wurde an eine Zuckerfabrik auf den Philippinen geliefert, zuletzt stand die Lokomotive in Japan als Denkmal. Die Maschine wird als Lok 10 geführt.

 

April 2013

Dank zahlreicher Ankündigungen in Presse und Fernsehen war der Teddy-Bären-Tag im Feldbahnmuseum am 07.04.2013 mit über 900 Besuchern überdurchschnittlich gut besucht. Zweimal, am Mittag und Nachmittag, wurden die originellsten Teddy-Bären prämiert. Ein riesiger Spaß für Kinder und Eltern.

Die Restaurierung der Lok 11, Typ HF 110C Jung 10137/1952, wurde bis auf den Endanstrich nahezu abgeschlossen. Nun wird der Schlepptender restauriert.

 

März 2013

Die Arbeiten an der Lok 3, Decauville 648/1912, wurden mit erfolgreicher TÜV-Abnahme abgeschlossen. Nun steht auch die kleine Dampflokomotive mit 20 PS für den Museumsbetrieb zur Verfügung. Die Arbeiten an der Lok 11 sind technisch weitestgehend abgeschlossen. Der Endanstrich wird erst nach Probefahrten fertiggestellt. Zuvor steht die Restaurierung des Tenders an.

Der lange anhaltende Winter schränkte die Arbeiten in den Außenanlagen erheblich ein. Dennoch konnten Räumungsarbeiten für die neue Durchfahrt zum Rebstockpark stattfinden.

 

Februar 2013

Trotz Minusgraden wurde in den zurückliegenden Winterwochen in der ungeheizten Fahrzeughalle wieder in hunderten von Stunden an mehreren Fahrzeugen gearbeitet. Zum Aufwärmen und zur Pause dienten im Anbau die Werkstatt sowie die provisorische Cafeteria im Ausstellungsraum.

Die Arbeiten an den Dampflokomotiven 3, 6, 11 und 16 zeigen beachtliche Fortschritte. Auch an den Diesellokomotiven D4, D12, D22 und D23 wurden intensiv gearbeitet. Die Diesellok D12 Jung Typ EL105 absolvierte mehrere Testfahrten. Der Motor und der reparierte Kühler funktionieren zur vollen Zufriedenheit.

 

Januar 2013

Beim traditionellen Glühweinfest war von Winter keine Spur. Aufgrund eines Filmbeitrages im hr-fernsehen, lockte das milde Wetter über 600 Besucher ins Feldbahnmuseum. Lok 1 war angeheizt und musste nahezu pausenlos den vollbesetzten Personenzug, bestehend aus vier Personenwagen, mit einer mächtigen Dampffahne durch den Rebstockpark ziehen. Auch die Akkulokomotive E1 konnte erstmals wieder nach langer Abstellzeit eingesetzt werden und beteiligte sich mit den Untertagepersonenwagen an der Personenbeförderung durch den Rebstockpark. Neben den vielen Familien mit Kindern konnten wir auch eine Vielzahl von Besuchern befreundeter Vereine begrüßen.

 

Dezember 2012

Der Nikolaus-Fahrtag erfolgte im Schneechaos! Bereits samstags wurden die Gleise in der Kleingartendurchfahrt und im Rebstockpark vom Schnee befreit, durch weitere extreme Schneefälle standen wir am Sonntagmorgen vor der erneuten Herausforderung den Schnee von den Gleisen zu räumen. Ein Teil der Schneeräumung wurde vom Radlader übernommen, der größte Teil der Arbeiten erfolgte jedoch von Hand mit Schaufel und Besen. Dies ist ein Nachteil der bodengleichen „feldverlegten“ Gleislage. Bei anhaltenden Schneefällen konnte der Fahrbetrieb lediglich bis zum westlichen Endpunkt „Kaiserdamm“ stattfinden. Die Dampflokomotiven Lok 1 und Lok 5 beförderten unter diesen Witterungsbedingungen knapp 200 Besucher in zwei kohlebeheizten Personenwagen.

Die Akkulokomotive E1 Siemens-Schalke 5904/1957 hat einen neuen Batteriesatz erhalten und steht dem Betrieb wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Der Ausstellungsraum wurde umgebaut. Zwei Sitzgruppen sind nun dort vorhanden, eine Bewirtschaftung von kleineren Besuchergruppen im Ausstellungsraum ist ab sofort möglich.

 

November 2012

Der sonst sehr gut besuchte Lampion-Fahrtag mit Martinsfeuer fiel in diesem Jahr aufgrund von extremen Wetterbedingungen buchstäblich ins Wasser. Der gebremste Holzkastenkipper Nr. 1518 wurde bei der BAW Odenwaldkreis GmbH in Michelstadt weitestgehend fertiggestellt. Ein weiterer ungebremster Holzkastenkipper wurde daraufhin in Auftrag gegeben. Die Arbeiten am Jugendprojekt, der Diesellokomotive D12 Jung 6474/1935 Typ EL105, sind weit fortgeschritten, Probefahrten konnten durchgeführt werden. Der Batteriekasten der Akkulok E1 wurde für den Einbau eines neuen Batteriesatzes instandgesetzt, weiterhin hat die Akkulok einen neuen Anstrich erhalten.

 

Oktober 2012

Eine spektakuläre Neuerwerbung war die fabrikneue Gleisstopfmaschine Nr. 606 vom Typ CFG BR-100. Die Gleisstopfmaschine wurde von der Firma Constructions Ferroviaires Giragr in Frankreich gefertigt und geliefert. In der Werkstatt standen die Arbeiten an den Dampflokomotiven Nr. 3, 6, 11 und 16 im Vordergrund. Auch an den Diesellokomotiven D12, D22 und D23 wurde intensiv gearbeitet. Im Bereich der neuen Durchfahrt zum Rebstockpark wurden große Mengen an Grünschnitt und Bauschutt entsorgt. An Halle 2 wurden Blechverkleidungen ergänzt und in Halle 3 wurden Materialien vom ehemaligen Lagerplatz eingelagert.

 

September 2012

Der absolute Höhepunkt unserer Veranstaltungen ist das Oldtimertreffen Straße - Schiene im Rebstockpark. Es war bereits das 19. Oldtimertreffen und es findet zunehmende Beliebtheit. Mit über 450 teilnehmenden Straßenoldtimern dürfte dieses Treffen inzwischen zu einem der beliebtesten und größten Oldtimertreffen im Rhein-Main-Gebiet gehören. Die Mischung aus Feldbahnfahrzeugen und Straßenoldtimern sowie deren unmittelbare Begegnung durch den historischen Güterumschlag ist etwas Besonderes. Dazu tragen auch die Pendelfahrten zum Verkehrsmuseum in Frankfurt-Schwanheim mit historischen Bussen und die Ausfahrt der Straßenoldtimer zur Klassikstadt in Frankfurt-Fechenheim am Sonntagvormittag bei.

 

August 2012

Der 10. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte und die Route der Industriekultur Rhein-Main mit dem diesjährigen Fokusthema „Unterwegs - Mobilität“ wurden zusammengelegt. Eine Vielzahl verkehrshistoricher Rundfahrten mit Bussen, Straßenbahnen, Normalspur- und Feldbahndampfzügen wurden im Rhein-Main-Gebiet angeboten.

Am letzten Tag der Sommerferien gelang es unserer Feldbahnjugend, den Motor der Jung-Diesellokomotive vom Typ EL105 nach 15 Jahren Stillstand wieder in Betrieb zu nehmen. Die Benzollokomotive B3 Oberursel Baujahr 1913 wurde rollfähig hergerichtet und auf dem Gelände der ehemaligen Motorenfabrik in Oberursel zum 120-jährigen Jubiläum präsentiert.

 

Juli 2012

Auch während der Sommerpause fanden Sonderfahrten im FFM statt. Als Ausgleich führte eine Mehrtagesexkursion die Mitglieder des Frankfurter Feldbahnmuseums zu den Harzer Schmalspurbahn und zu den Feldbahn-Kollegen der Eichenberger Waldbahn.

Der Schwerpunkt der Vereinsarbeiten lag in diesem Zeitraum jedoch in der Werkstatt und den Außenanlagen. Bei Anlieferung des Neubaukessels für Dampflokomotive 16 "E103" (Orenstein & Koppel 11073/1925) erfolgte die Montage auf dem Fahrwerkrahmen des E-Kupplers.

Mit sehr großer Enttäuschung mussten wir den Diebstahl von ca. 50 Tonnen Feldbahnmaterial, ausschließlich Stahl und Buntmetall, auf unserem Außengelände im Rebstockpark feststellen - ein enormer ideeller und finanzieller Verlust für uns.

 

Juni 2012

Das Thema des Feldbahnfestes am 02. und 03. Juni war die "Motorenfabrik Oberursel". In einer Sonderausstellung wurden zahlreiche historische Dokumente und Kleinexponate, unter anderem Leihgaben des Werksmuseums der Firma Rolls-Royce in Oberursel, gezeigt. Besondere Aufmerksamkeit fanden die beiden Originalfahrzeuge der Sonderausstellung, zum einen waren es die 99 Jahre alte Benzollokomotive 6095/1913 und zum anderen ein ca. 90 Jahre altes motorisiertes Fahrrad mit dem berühmten GNOM-Hilfsmotor als Leihgabe eines Privatmanns. An beiden Tagen des Feldbahnfestes waren Lok 1 Heilbronn, Lok 2 Henschel Fabian, Lok 5 Jung Hilax sowie zahlreiche Diesellokomotiven vor zwei Personenzügen sowie dem großen Kipplorenzug im Einsatz. Besondere Höhepunkte im Fahrbetrieb waren der zeitweise Einsatz des MPSB-Tenders hinter Lok 5 Jung Hilax sowie die letzte Fahrt am Sonntagnachmittag, alle drei angeheizten Dampflokomotiven wurden vor den Personenzug gespannt.

Der Neubaukessel von Lok 16 Orenstein & Koppel E103 bestand bei der Firma Lonkwitz in Wetzlar seine Wasserdruckprobe und die Abnahme durch den Sachverständigen des TÜH konnte erfolgten. Zurzeit werden die Ersatz-Treibstangen mit neuen Stangenlagern ausgerüstet und am Fahrwerk montiert.

 

Mai 2012

Auch in diesem Jahr fand der Modellbautag im Frankfurter Feldbahnmuseum traditionell im Mai statt. Angeheizt wurden die beiden Dampflokomotiven Lok 1 Heilbronn und die Lok 5 Jung Hilax. Neben Modellen eigener Mitglieder wurden die Modelle von Gästen des Modellbahnclubs Griesheim, des Stockheimer Modellbahnhofs, der Arbeitsgemeinschaft IIf sowie von Margret und Thomas Engel aus Solingen ausgestellt. Parallel zu unserem Modellbautag fand ein Treffen der VESPA+APE-Freunde statt, neben einer Vielzahl von modernen Fahrzeugen wurden auch historische Vespa-Roller und APE-Dreiräder ausgestellt.

An zwei Tagen im Mai fanden Dreharbeiten einer Episode der TV-Sendung "Eisenbahn-Romantik" statt. Der Themenschwerpunkt dieser Episode wird auf Feldbahnen im Allgemeinen liegen und voraussichtlich im Frühjahr 2013 ausgestrahlt. Weiterhin wurden Teile eines Holzkastenkippers zur „BAW Odenwaldkreis GmbH“ in Michelstadt transportiert. Der Holzkastenkipper soll dort unter Verwendung von Originalteilen rekonstruiert werden.

 

April 2012

Der Teddy-Bären-Tag am 1. April 2012 war wie jedes Jahr bei Familien mit Kindern besonders beliebt. Jedes Kind bis 14 Jahren mit einem Teddy-Bären hatte freien Eintritt und freie Mitfahrt in unseren Zügen, zusätzlich wurden am Mittag die originellsten Teddy-Bären prämiert. Aufgrund des großen Interesses wurden zwei Personenzüge eingesetzt. Es kamen der Heeresfeldbahnzug und der Kleinbahnzug mit den Lokomotiven Lok 13 Orenstein & Koppel MALLET, D20 Windhoff, D3 Deutz und D11 Babelsberg zum Einsatz.

Große Fortschritte sind bei den Restaurierungsprojekten sichtbar. Lok 16 Orenstein & Koppel E103 absolvierte erste Rollversuche auf dem Gleisvorfeld. Die Wasserkästen von Lok 11 Jung HF110C wurden teilweise erneuert und das Führerhaus erhielt zum Teil neue Bleche. Weiterhin wurde an den Dampflokomotiven Lok 3 Decauville Typ III-neu, Lok 6 Henschel Fabia, der Benzollokomotive B3 sowie den Diesellokomotiven D12, D22 und D23 gearbeitet.

In den Außenanlagen erfolgte ein Zuschnitt der Sträucher und Hecken. Weiterhin wurde Bauschutt aus der neuen Durchfahrt zum Rebstockpark entsorgt.

 

März 2012

Beim Frühlings-Fahrtag am 4. März 2012 waren die beiden Dampflokomotiven Lok 2 Henschel Fabian und Lok 13 Orenstein & Koppel MALLET angeheizt, die sich vor dem Personenzug, bestehend aus drei Heeresfeldbahnwagen, abwechselten. Da auch noch vier Diesellokomotiven und Kipplorenzüge im Einsatz waren, war es wieder ein interessanter und abwechslungsreicher Fahrtag für unsere Besucher und unsere Mitarbeiter.

Die Arbeiten für die Geburtstagsfeier der kleinen Lok 3 Decauville Typ III-neu kommen gut voran. Bei der Firma Lonkwitz in Nauborn bei Wetzlar wurde intensiv am Neubaukessel der Lok 16 Orenstein & Koppel E103 gearbeitet. Die beiden Zylinder sind nun der letzte große Baustein an dem nur eine Fachfirma arbeiten kann.

 

Februar 2012

Beim Winterfahrtag am 5. Februar 2012 wollten die Dieselmotoren am Morgen bei minus 14 Grad Celsius nicht sofort anspringen. Dennoch gelang es uns, vier Diesellokomotiven aus dem Winterschlaf zu wecken. Da die Besucherzahl überraschend hoch war, wurde der Personenzug am Nachmittag trotz der Kälte mit einem offenen Wagen verstärkt. In den geschlossenen Personenwagen konnten sich die Besucher jedoch am beheizten Kohleofen aufwärmen.

Bereits im Jahr 2010 haben wir den Überkopflader Nr. 604 vom Rabensteiner Stollen in Netzkater im Harz erworben. Erst jetzt hatten wir die Möglichkeit den Überkopflader zum Frankfurter Feldbahnmuseum zu transportieren. Leider sind der Hersteller und die genaue Herkunft unbekannt. Kann zufällig jemand Informationen dazu liefern?

Ein Flachwagen der Firma MECO mit einer Spurweite von 500 mm der Forschungsanstalt für Wein- und Gartenbau in Geisenheim konnte von einem Privatmann erworben werden. Weiterhin wird der Kessel von Lok 6 Henschel Fabia nun von einer Fachfirma in Aschaffenburg instandgesetzt, die Kesselrohre sowie einige Deckenanker und Stehbolzen werden erneuert.

 

Janaur 2012

Das Jahr 2011 war mit über 11.000 Besuchern im Frankfurter Feldbahnmuseum wieder sehr erfolgreich und wir hoffen, dass wir das gute Ergebnis auch in diesem Jahr wiederholen können. Beim Fahrtag Feldbahndampf und Glühwein am 8. Januar 2012 waren die beiden über 100 Jahre alten Dampflokomotiven Lok 1 Heilbronn und Lok 13 Orenstein & Koppel MALLET vor den Personenzügen im Einsatz. Mit dem Kipplorenzug waren die beiden Diesellokomotiven D6 Diema und D11 LKM im Rebstockpark unterwegs.

Auch bei frostigen Temperaturen wurde in der Werkstatt an vier Dampflokomotiven und an drei Diesellokomotiven gleichzeitig gearbeitet. Weiterhin wurde der Zugang zur neuen Kleingartendurchfahrt frei geräumt, so dass wir dort mit den Bauarbeiten beginnen können.

 

Oktober 2011

Mit dem Erwerb einer Dampflok der Lokomotivfabrik Krauss & Comp. aus München hat sich eine weitere Lücke in unserer Sammlung geschlossen. Bei unserer Lokomotive 17 handelt es sich um die Krauss 7656/1921 vom Typ XXVIIcx.

Im Jahr 1921 wurde die Lok an die Waldbahn Spitzingsee geliefert. Bereits ein Jahr später mit Stilllegung der Bahn wurde die Lok an die Spiegellauer Waldbahn in den Bayerischen Wald abgegeben. Die Waldbahn setzte die Lok wegen ihrer hohen Achslast vorwiegend im Rangier- und Vorspannbetrieb ein, bis 1926 als Ersatz eine Motorlok geliefert wurde. 1930 wurde das Fahrzeug über den Feldbahnhändler Weiß in München an die neu eröffnete Waldbahn Zwiesel verkauft. Mit der Einstellung dieser letzten deutschen Waldbahn wurde die Lok etwa 1960 abgestellt und in die USA verkauft. Dort wurde die Lok zuletzt im Besucherzoo „Big Bear Farm“ in Honesdale/Pennsylvania betrieben. Nach Schließung des Zoos konnte die Lok für das FFM erworben werden.

Der Transport ins Frankfurter Feldbahnmuseum ist für das nächste bzw. übernächste Jahr geplant Die Lok befindet sich weitestgehend im Originalzustand und ist bedingt fahrbereit. Eine vollständige und betriebsfähige Instandsetzung im FFM ist vorgesehen.

 

Juni 2011

Das Motto des Feldbahnfestes am 04. und 05. Juni lautete "Von der Landwirtschaft zur Kleinbahn". Neben einer Sonderausstellung zu diesem Thema, wurden zahlreiche Originalfahrzeuge im Betrieb präsentiert. Parallel zu den kleinbahntypischen Personen- und Güterzügen wurden erstmalig die vierachsigen Landwirtschaftswagen Nr. 544 und 545 der Öffentlichkeit präsentiert. Der original Dolberg-Landwirtschaftswagen Nr. 544 wurde als statisches Exponat in Halle 2 ausgestellt. Der originalgetreue Nachbau Nr. 545 wurde, beladen mit landwirtschaftlichen Gütern, auf unserer Strecke im Rebstockpark vorgeführt. Ein besonderer Höhepunkt am Sonntag war der Einsatz des mächtigen Wallachs "Sultan" der Fuhrhalterei Carina Bauer in Hanau. Der Kaltblüter zog den Landwirtschaftswagen und begeisterte damit Fotografen, Besucher und besonders Kinder. Für die Personen- und Güterzüge wurden die Dampflokomotiven Nr. 1 Heilbronn 393/1900, Nr. 13 "Mallet" O&K 3902/1909 und Nr. 14 "Jacobi" Jung 989/1906 angeheizt. Weiterhin sind die Einsätze der Diesellokomotiven Nr. D13 MECO-Gütertriebwagen und Nr. D14 Henschel DG 10 sowie der erstmalige Einsatz des Sommerwagens Nr. 201 besonders zu erwähnen.

 

März 2011

Wieder hat sich der Fahrzeugbestand des Frankfurter Feldbahnmuseums um eine Diesellokomotive erhöht. Ende März konnte die Lokomotive D25 erworben werden. Es handelt sich dabei um eine Lokomotive vom Typ "LS20III" der Rheiner Maschinenfabrik Windhoff AG (261/1934). Im Jahr 1934 wurde die Lokomotive als Typ "LS25III" an das Bauunternehmen "Heinrich Sauerland" in Hamburg-Wandsbeck geliefert. Nur zwei Jahre später ging die Lokomotive zurück an das Herstellerwerk und wurde dort zum Typ "LS20III" umgebaut. Der Grund für den Umbau ist noch unklar. Im Jahr 1936 wurde die Lokomotive an die Frankfurter Baufirma "H. Fey" verkauft. Die Lokomotive wurde bis ca. 1965 im firmeneigenen Steinbruch in Lißberg in der Wetterau eingesetzt. Zwischen 1946 und ca. 1949 wurde das Fahrzeug zur Trümmerberäumung in der Stadt Hanau, dem neuen Standort der Baufirma "H. Fey", eingesetzt. Nach diesen Einsätzen wurde die Lokomotive eingelagert, bis sie im Jahr 1996 als Denkmal am Bauhof der Firma aufgestellt wurde. Außerdem diente die Lokomotive im gleichen Jahr als Exponat in der Ausstellung "Zerstörung 1945 und Aufbaujahre" im Schloss Hanau-Wilhelmsbad. Aufgrund der guten Substanz ist eine mittelfristige Wiederinbetriebnahme der Lokomotive vorgesehen.

 

Januar 2011

Der Fahrzeugbestand des Frankfurter Feldbahnmuseums hat sich um eine Diesellokomotive erhöht. Lokomotive D24 vom Typ "A4L514" (Deutz 56986/1959) wurde mit einer Spurweite von 750 mm über einen Händler an den Steinbruch "Carrieres du Hainaut" im belgischen Soignies geliefert. In den 1970er Jahren wurde die Lokomotive auf 600 mm umgespurt und an das Kieswerk "Schulte & Bruns" (heute "Putman") in Kalkar-Wissel verkauft. Bis zur Stilllegung des Feldbahnbetriebs im Jahre 1987 verkehrte die Lokomotive dort zwischen den Kiesgruben und der Schiffsverladung am Rhein mit schweren stählernen Kippwagen. Im Anschluss war die Lokomotive im Besitz mehrerer Vereine und Privatsammlungen, bis sie schließlich im Jahr 2002 als Denkmal in Kalkar-Wissel im Zufahrtsbereich des Kieswerks aufgestellt wurde. Im Jahr 2010 war es dem Frankfurter Feldbahnmuseum möglich, die Maschine im Tausch gegen eine Schwesterlok zu erwerben. Die Aufarbeitung und Wiederinbetriebnahme der Lokomotive sind geplant.

 

November 2010

Die Dampflokomotive 16 "E103" (Orenstein & Koppel 11073/1925) befindet sich wieder im Frankfurter Feldbahnmuseum. Die betriebsfähige Restaurierung wird nun in eigener Werkstatt fortgesetzt. Parallel dazu wird ein Neubaukessel von der Firma "Lonkwitz" bei Wetzlar gefertigt. Die Lokomotive wurde 1925 an die kaiserliche japanische Heeresfeldbahn geliefert und entspricht dabei der Konstruktion und Lieferung für die deutsche kaiserliche Heeresfeldbahn. Im Jahr 1945 wurde die Lokomotive veräußert und bis 1951 in einem Kieswerk bei Ahina eingesetzt. Ab 1971 wurde die Maschine im Seibu Unesco Park in Tokorozawa bei Tokio ausgestellt. Nach Schließung des Parks wurde die Lokomotive 1971 von der Gemeinde Maruseppu auf Hokkaido für Denkmalzwecke erworben. Im Jahr 2002 war es dem Frankfurter Feldbahnmuseum möglich, die Lokomotive zu erwerben und zurück nach Deutschland zu transportieren. Mit ihrem Luttermöller Antrieb und den fünf angetriebenen Achsen stellt die Lokomotive eine große technische Rarität dar. Ab 2004 begann die Restaurierung bei der "MaLoWa" in Benndorf und bei der "Brücke e.V." in Blankenburg. Der Lokomotivrahmen wurde ausgebessert, die fünf Achsen wurden aufgearbeitet, die Wasser- und Kohlekästen sowie das Führerhaus wurden unter Verwendung von Altteilen neu gebaut. Nach Rückkehr der Lokomotive in das Frankfurter Feldbahnmuseum wurde ein Konzept für die weiteren Restaurierungsarbeiten erstellt. Aktuell werden die Lager der zweiten, dritten und vierten Achse überarbeitet.

 

Oktober 2010

Die Restaurierung der Landwirtschaftswagen Nr. 544 (Dolberg 1898) und 545 ist abgeschlossen. Wagen Nr. 544 wurde vor etwa zwei Jahren vom "Feldbahnmuseum Hildesheim" erworben und zur "Brücke e.V." nach Blankenburg transportiert. Dort hat der Originalwagenkasten (ehemals "Rittergut Oedelum") hölzerne Drehgestelle mit Doppelspurkranzrädern erhalten. Der Wagen wird aufgrund seines Alters und der Doppelspurkranzräder auf unseren Gleisen nicht zum Einsatz kommen und ist daher nur als Ausstellungsstück vorgesehen. Wagen Nr. 545 ist ein originalgetreuer Nachbau eines Dolberg Landwirtschaftswagens. Ausgerüstet mit gebremsten stählernen Drehgestellen wird der Wagen in unserem Fahrbetrieb die Landwirtschaftsbahnen repräsentieren.

 

September 2010

Was zwischen Städten in aller Welt längst Gang und Gebe ist, wurde in den letzten Jahren auch zwischen Museumseisenbahnen in aller Welt eine beliebte Erscheinung, nämlich Verbrüderungen einzugehen. Nachdem das Frankfurter Feldbahnmuseum e.V. als Wegbereiter des europäischen Gedankens unter den Museumsfeldbahnen vor knapp 20 Jahren das internationale Feldbahntreffen ins Leben gerufen hat, war es daher nur konsequent, sich als erste deutscher Eisenbahnverein einen "Bruder" im Ausland zu suchen, nämlich die gerade eröffnete "Appedale Valley Railway" bzw. deren Trägerverein, dem "Moseley Railway Trust". Die Sammlung des "Moseley Railway Trust" umfasst zurzeit 4 Dampflokomotiven, über 20 Dieselloks und ca.100 Wagen auf einer Spurweite von 610 mm. Am Wochenende 18./19.09.2010 eröffnete der Verein den ersten knapp 1000 Meter langen Streckenabschnitt nahe dem ehemaligen Steinkohlebergwerk der Stadt Newcastle-under-Lyme in Mittelengland, halbwegs zwischen Birmingham und Manchester gelegen.

 

Juli 2010

Vom 12. bis zum 17. Juli haben einige Mitglieder ihren Sommerurlaub für Baumaßnahmen im Frankfurter Feldbahnmuseum aufgewendet. Bereits in den Wochen zuvor wurden mehrere Vorarbeiten ausgeführt. Die Hauptaufgaben während der Bauwoche waren das Verlegen von Leerrohren für den Stromanschluss der Hallen 2 und 3, der Einbau der ersten Weiche für die Anbindung der Halle 3 sowie die Neugestaltung des Bahnsteiges an Gleis 1. Für die Erdarbeiten wurde ein Minibagger gemietet. Gleisanlagen mussten temporär demontiert werden, eine Weiche wurde instand gesetzt und für den Einbau vorbereitet. Außerdem wurde Lok 10 mit einem Autokran auf ein Hilfsgleis vor Halle 3 gesetzt, die Lokomotive wird dort in Kürze witterungsgeschützt untergestellt. Weitere Arbeiten werden in den nächsten Wochen folgen, unter anderem wird der Bahnsteig an Gleis 1 einen neuen Belag aus Pflastersteinen erhalten.

 

Juni 2010

Die Brigadelokomotive "HF 312" (Borsig 8836/1914) wurde nach fünfjähriger Restaurierungsphase erstmals beim Feldbahnfest wieder im Betrieb präsentiert. Entsprechend groß war das Interesse der Besucher. Unsere Brigadelokomotive ist die einzige, die mit einem originalen Wasserwagen im Betrieb zu sehen und zu fotografieren ist. Die Erneuerung der Radreifen und ein neuer Stehkessel waren die beiden größten Baugruppen und Kostenfaktoren der umfangreichen Restaurierung. In den letzten fünf Jahren wurden jedoch auch viele weitere Arbeiten an der inzwischen 96 Jahre alten Heeresfeldbahnlokomotive ausgeführt. Somit können wir davon ausgehen, dass unsere Brigadelokomotive im Jahr 2014 auch ihren 100. Geburtstag unter Dampf feiern kann.

 

Mai 2010

Die Arbeiten an der Benzollokomotive B2 (Motorenfabrik Oberursel, 6095/1913) bei der "Brücke e.V." in Blankenburg kommen gut voran. Motor und Getriebe wurden komplett zerlegt. Die Einzelteile wurden gereinigt, entrostet und wieder zusammengebaut. Der Fahrzeugrahmen wurde gestrahlt und ausgebessert. Im Anschluss wurden Motor und Getriebe wieder montiert. Die Lokomotive wurde ursprünglich bei der Baufirma A. Jespersen & Sohn in Kopenhagen eingesetzt. Nach ihrer Ausmusterung wurde sie 1949 auf einem Spielplatz bei Kopenhagen aufgestellt. Im Jahr 1982 konnten die Kollegen der "Hedelands Veteranbane" die Lokomotive übernehmen und vor weiterem Verfall bewahren. Im Jahr 2003 war es uns möglich die Lokomotive als Leihgabe ins Frankfurter Feldbahnmuseum zu überführen. Bei diesem Exponat handelt es sich um die weltweit letzte original erhaltene Lokomotive der ehemaligen Motorenfabrik Oberursel. Neben dem lokalgeschichtlichen Wert stellt die Lokomotive mit ihrem Benzolmotor eine einmalige technische Rarität aus der Frühzeit des durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugs dar. Nach Abschluss der äußerlichen Aufarbeitung ist eine betriebsfähige Aufarbeitung geplant, sofern Schäden und fehlende Teile am Motor ersetzt werden können.

 

Juli 2009

Das Frankfurter Feldbahnmuseum hat den Personenwagen Nr. 13 der MPSB (DR 960-104) Baujahr 1913 erwerben können. Die Mecklenburg-Pommersche-Schmalspurbahn (MPSB) ließ bei der Wagonfabrik Wismar acht dieser komfortablen Personenwagen bauen. Diese trugen bis 1969 die Hauptlast des Personenverkehrs auf der MPSB. Im Jahr 1970 wurde Wagen Nr. 13 an die Welsh Highland Railway verkauft. Im Jahr 2008 wurde der Wagen dort im zerlegten Zustand wiederentdeckt. Die Kollegen der heutigen Welsh Highland Heritage Railway waren bereit den Wagen an das Frankfurter Feldbahnmuseum zu verkaufen. Er kehrte im August 2009 nach Deutschland zurück. Nach der Ankunft und Sichtung der Teile im Frankfurter Feldbahnmuseum wurde sofort ein Restaurierungskonzept erstellt und ein Zuschuss beim Hessischen Museumsverband beantragt. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt. Trotzdem wird der Wagen in den nächsten Jahren nach den alten Bauplänen und unter Verwendung der vorhandenen Originalteile wieder neu entstehen. Zusammen mit der Dampflokomotive "JACOBI" (Jung 989/1906) wird in Zukunft eine stilreine Garnitur der MPSB im Frankfurter Feldbahnmuseum zu sehen sein.

 

Juni 2009

Im Rahmen des Feldbahnfestes am 13. und 14. Juni 2009 wurde der 100-jährige Geburtstag der Dampflokomotive "MALLET" (Orenstein & Koppel 3902/1909) gefeiert. In Erinnerung an die indonesische Vergangenheit der Lokomotive wurde ein besonderes Rahmenprogramm aufgestellt. Die Feierlichkeiten wurden von Udo Przygoda mit einer Ansprache eröffnet. Es folgten Festreden von Herrn Ulrich Kasper (Stadtrat und Mitglied des Hessischen Landtages), Herrn Diddy Hermawan (Vertreter des indonesischen Konsulats) und Herrn Widoyoko (Indonesian Railway Preservation Society). Am Samstagabend präsentierte Herr Stefan Matthäus einen Bild- und Filmvortrag über die Feldbahnen der Zuckerfabriken auf Java. Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten sowie an beiden Tagen des Feldbahnfestes präsentierte das Angklung Orchester "Nusantara e.V." indonesische Tänze und Musik, dazu wurden traditionelle indonesische Speisen und Getränke angeboten. Ein interessantes und erfolgreiches Feldbahnfest, an das wir sicherlich noch lange mit Freude denken werden.

 

Mai 2008

Die Restaurierungsarbeiten an Lok 7 (Decauville 1593/1915) wurden nach nunmehr 25 Jahren abgeschlossen. Eine Abnahme durch den TÜV-Hessen erfolgte. Somit konnte die französische Heeresfeldbahnlokomotive beim Feldbahnfest am 31. Mai 2008 offiziell in Betrieb genommen werden. Die Lokomotive wurde 1915 an das französische Militär geliefert und nach dem ersten Weltkrieg nach Griechenland verkauft. Dort wurde sie erst auf mehreren Kleinbahnen eingesetzt. Schließlich wurde sie bis 1960 auf den Strecken des Chrombergwerks Lurco bei Lamia eingesetzt und blieb dort bis zum Erwerb im Jahre 1982 abgestellt. Die Lokomotive wurde komplett zerlegt. Stangen, Stangenlager, Achslager, Teile der Steuerung, Kesselarmaturen, Führerhausteile, Rauchrohre und Schornstein mussten restauriert oder neu angefertigt werden. Im Jahr 1991 wurde der Kessel im polnischen Ausbesserungswerk ZNTK Pila repariert.

 

März 2008

Die Gleisbauarbeiten am östlichen Endpunkt der Streckenverlängerung wurden abgeschlossen. Bereits im Jahr 1999 wurde das Planfeststellungsverfahren für eine Streckenverlängerung um weitere 350 m in östlicher Richtung eingeleitet. Daraufhin konnte im Jahr 2000 der dazugehörige Bauantrag eingereicht werden. Dieser wurde wiederum im Jahr 2001 genehmigt. Im Herbst 2004 wurde feierlich der erste Spatenstich bzw. Baggerbiss durchgeführt. Mit den ersten Bauarbeiten wurde dann im Frühjahr 2005 begonnen. Der erste Teilabschnitt wurde im Sommer 2006 fertig gestellt. Parallel zu den Gleisbauarbeiten des zweiten Teilabschnitts errichtete die Messe Frankfurt GmbH einen Wohnmobilstellplatz mit dazugehörigen Servicegebäude. Die Streckenverlängerung wurde in die Gestaltung dieser Anlage integriert. Der östliche Endpunkt der Strecke wird den Namen "Rebstöcker Wald" erhalten und im Rahmen des Feldbahnfestes im Mai/Juni offiziell eingeweiht.

 

Dezember 2007

Die dritte Halle des Frankfurter Feldbahnmuseums ist fertig. Auf fünf Gleisen, mit einer jeweiligen Gleislänge von 50 m, und einer Gesamtfläche von ca. 1000 m² können in Zukunft Feldbahnfahrzeuge witterungsgeschützt untergestellt werden. Im August 2007 wurde die Baugenehmigung für die dritte Halle erteilt. Im Oktober 2007 wurde das Gelände vermessen und die Fundamente in Eigenleistung erstellt. Im November 2007 wurde der Stahlbau sowie die Blechverkleidungen von der Firma "Selz" aus Neustadt/Aisch montiert. Im Dezember 2007 wurde Richtfest gefeiert und die Halle ihrer Bestimmung übergeben. Die Halle wird den Namen "Günter H. Köhler Halle" erhalten. Erste Fahrzeuge wurden bereits auf provisorischen Gleisen untergestellt.

 

März 2007

Nach neunjähriger Restaurierungszeit gleicht Lok 13 (Orenstein & Koppel 3902/1909) einem fabrikneuen Zustand. Die betriebsfähige Feldbahn-Dampflokomotive vom Typ "MALLET" ist eine außergewöhnliche sowie technisch hoch interessante Gelenklokomotive und stellt in Deutschland auf einer Spurweite von 600 mm eine Einmaligkeit dar. Die Lokomotive wurde 1909 an die Zuckerfabrik Gending auf der indonesischen Insel Java geliefert. Dort war sie bis etwa 1980 regelmäßig im Einsatz, ab diesem Zeitpunkt diente sie lediglich als Reserve. Nach zahlreichen Besuchen und gescheiterten Kaufverhandlungen war es 1996 möglich, die Lokomotive als Staatsgeschenk zu erhalten. Im Jahr 1997 erreichte sie das Frankfurter Feldbahnmuseum. Die Restaurierungsarbeiten begannen im Jahr 1998. Der erhebliche Verschleiß an Kessel und Fahrwerk erforderten eine zeit- und kostenintensive Restauration. Ein Neubaukessel wurde im AW Meiningen beauftragt, weiterhin wurden dort Komponenten des Fahrwerks aufgearbeitet. Der Großteil der mühevollen Arbeiten wurde dann in eigener Werkstatt fortgesetzt. Der besondere Dank gilt den zahlreichen Spendern sowie dem Werkstattpersonal des Frankfurter Feldbahnmuseums, die eine betriebsfähige Restaurierung dieser einzigartigen Lokomotive ermöglichten.