Werkstatt – Lok 16
Seit nunmehr 11 Jahren ist unsere vereinseigene Dampflok No. 16 seit ihrer grundhaften Instandsetzung mittlerweile im Einsatz und hat in der Zeit von allen Lokomotiven gewiss im Fahrbetrieb im Museum die meisten ‚Kilometer geschrubbt‘. Sicherlich kann durch regelmäßige Pflege und Bedarfsinstandsetzungen eine hohe Verfügbarkeit einer Lokomotive erreicht werden, hin und wieder gibt es aber auch mal größere Baustellen.
Die nun anstehende, behördlich vorgeschriebene, Wasserdruckprobe des Kessels wird genutzt um den Domdeckel abzuheben und den sonst nicht zugänglichen oder gar sichtbaren Dampf-Regler der 1925 bei O&K gebauten Lokomotive zu befunden.
Der hier nun zu sehende Ventilregler ist für Feldbahnlokomotiven eher unüblich. Meist verfügen diese ja eher kleinen und einfach konstruierten Dampfloks über simplere Flachschieber-Regler.
Die mehrmonatige Betriebspause der japanischen Heeresfeldbahn-Lok wird auch dafür genutzt einige weitere Instandsetzungen vorzunehmen und damit dem Betriebspersonal einige Wünsche zu erfüllen.
So werden z.B. die Injektoren und die Reglermechanik überarbeitet, weiterhin wird das Fahrwerk noch einige Aufmerksamkeit bekommen.





Werkstatt – Lok B1
An der ‚Baldwin‘ geht es weiter an die Feinheiten: Das Kraftstoffsystem wurde grundhaft überarbeitet, der Kraftstoffhahn wieder an die originale Stelle zwischen Tank und Haube verlegt. Ebenfalls konnte die Ursache für den überlaufenden Vergaser gefunden und beseitigt werden.



Werkstatt – Lok D9
Mit großem Tatendrang gehen die Arbeiten an der ‚Jugendlok‘ D9 weiter. Unsere Jugendlichen nutzten die Ferienwochen für Arbeiten am Getriebe, um verschlissene Gewinde nachzuschneiden, die Federn zum Lackieren vorzubereiten und fanden sogar noch Zeit um sich den Führerhausteilen zu widmen.
Das Getriebe wurde komplett zerlegt, die Teile wurden grob gereinigt und begutachtet. Alle Dichtungen wurden erneuert. Nach endgültiger Reinigung der Teile und Grundierung des Getriebegehäuses wurden die Einzelteile ohne nennenswerten Aufwand wieder montiert.
Die Instandsetzung des Motors durch eine Fachfirma scheint schwierig und für uns nicht bezahlbar. Deshalb werden nun Lösungen für die Instandsetzung einzelner Bauteile gesucht und der Motor soll in eigener Werkstatt fertiggestellt
werden. Inzwischen wurde die Kurbelwelle in eigener Werkstatt bearbeitet. Die große Befestigungsmutter der Schwungscheibe wurde ausgebuchst und das Gewinde auf der Kurbelwelle wurde bereits erneuert
Hier geht es zum aktuellen Projektbericht unseres „Jugendprojekt Aufarbeitung D9„








Werkstatt – Radlader & Gabelstapler
Auch das beste Arbeitspferd benötigt hin und wieder etwas Pflege – und auch mal neue ‚Schuhe‘.
Unser treuer Zettelmeyer Radlader vom Typ ZL 601b ist zwar kein Feldbahnfahrzeug, dennoch unverzichtbar für Bauarbeiten, Grünschnitt und nicht zuletzt für den Transport der Kohle für die Dampfloks.
Nach vielen Einsatzjahren waren die Reifen nun soweit verschlissen, dass sie gegen Neue ausgetauscht wurden. bei der Gelegenheit wurde auch gleich ein Service an dem Fahrzeug vorgenommen. Neben den Reifen wurden ebenfalls zwei neue Hydraulikschläuche, neue Scheinwerfer und Blinker beschafft.
An unserem Stapler bestand seit längerem eine Leckage am Lenkzylinder in der Hinterachse. Daher wurde ein passender Dichtsatz bestellt. Um den Dichtsatz verbauen zu können, musste die komplette Hinterachse ausgebaut
werden. Bei dieser Gelegenheit wurde die Hinterachse gründlich gereinigt und nach dem Zusammenbau neu abgeschmiert. Somit steht der Gabelstapler wieder vollumfänglich zur Verfügung.


Außengelände – Arbeitseinsatz
Zu den regelmäßigen Arbeitseinsätzen wird stetig weiter an der Verbesserung der Infrastruktur und der Ausgestaltung des Museums gearbeitet.
Neu sind die von vielen Besuchenden gewünschten Wegweiser, die die Orientierung auf dem Gelände zukünftig erleichtern.
In der Halle 1 wurde die Wasserverteilung für größere Durchflussmengen ertüchtigt, wohingegen vor der Halle feste Schirmständerhülsen für die großen Sonnenschirme in Betonfundamente gegossen wurden.
Ein weiterer Arbeitstrupp widmete sich der Daueraufgabe Vegetationspflege.





Außengelände – Aufarbeitung Gaslaterne
Für eine Aufstellung in den Außenanlagen wird aktuell eine ca. 100 Jahre alte Frankfurter Gaslaterne restauriert. Diese stammt aus einer benachbarten Kleingartenanlage und entspricht einem alten Frankfurter Laternentyp. Damit können wir ein weiteres Stück Frankfurter Stadtgeschichte bei uns auf dem Gelände für die Nachwelt erhalten.
Dem Rost wird dafür zunächst mit dem Druckluftnadler zuleibe gerückt. Eine Paradeaufgabe für unsere ‚jungen Wilden‘.


Stimmungsbild des Monats
Ein steter Begleiter während der warmen Sommer-Monate sind die lauen Sommerabende und sehenswerten Sonnenuntergänge in Blickrichtung des Taunus

